Pendeln schadet der Gesundheit

Schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen pendeln täglich in Deutschland mit mehr als 60 Minuten Reisezeit zu ihrer Arbeitsstätte. Dies kann man der Pendler-Statistik der Bundesanstalt für Arbeit entnehmen. Doch nun schlagen Experten Alarm: Pendler sind erheblich öfter von Beschwerden wie Bluthochdruck, Magenproblemen oder Schlafstörungen betroffen als Beschäftigte die in unmittelbarer Nähe ihrer Arbeitsstelle wohnen.

Auch sind sie schlechter in ihr soziales Umfeld integriert, da sie quasi in zwei verschiedenen Umgebungen leben. Über mehr als 15 Jahre befragten Die Schweizer Ökonomen Alois Stutzer und Bruno S.Frey deutsche Haushalte und analysierten die Ergebnisse. Sie stellten dabei einen Zusammenhang zwischen Zufriedenheitsgrad und der Dauer des Arbeitsweges fest.

Für viele Menschen die zur Arbeit pendeln stehe der materielle Wert im Vordergrund. Mehr Gehalt, eine bessere Position in der Firma und die Absetzbarkeit der Pendel-Kosten. Aspekte wie Zeit mit Familie und Freunden verbringen wird ungleich weniger stark berücksichtigt. Ein weiterer Aspekt ist der Stress, der Pendlern zusetzt. Zugausfälle oder Staus führen zu Unpünktlichkeit. Dies wiederum zu Schwierigkeiten mit dem Chef. Die Belastung steigt deutlich.

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